Inspiration, Power Style

Schweißflecken und Co. – so kommst du trotz der Hitze durch deinen Arbeitstag

Die Temperaturen steigen und wir können endlich wieder unsere Sommer Garderobe auspacken! Doch egal, wie heiß es ist, müssen wir uns in der Regel in unseren Jobs an einen gewissen Dresscode halten und zusätzlich aufpassen, dass uns Schweißflecken und Co. nicht den Tag vermiesen. Das hört sich schwer an, ist es aber gar nicht! Wir haben hier einige Tipps und Tricks für dich, wie du (fast) ohne dir Gedanken machen zu müssen ganz ohne Unannehmlichkeiten durch deinen heißen Büroalltag kommst.

Vorab sollte geklärt sein, wie viel Haut im Büro erlaubt ist. Generell gilt, dass du deine Weiblichkeit zeigen darfst, das aber in Maßen. Röcke und Kleider sollten nicht zu kurz sein, das heißt, dass sie nicht kürzer sein dürfen, als maximal eine Handbreite über dem Knie. Tank Tops und Oberteile mit Spaghettiträgern solltest du meiden, bei Blusen und Shirts gilt es darauf zu achten, dass dein Ausschnitt nicht tiefer als die Achselhöhle ist.

Der richtige Schnitt

Wähle deine Sommer Business Garderobe bewusst aus und achte genau auf die Schnitte deiner Stücke. Für warme Tage eignen sich nämlich weite Blusen mit ausgestellten Ärmeln, ärmellose Blusen, feine Shirts und Culottes oder Palazzohosen sehr gut. Diese haben nicht nur den Vorteil, dass sie sehr luftig sind und du nicht so schnell ins Schwitzen kommst, sie kleben außerdem nicht unangenehm an der Haut. So ist die Gefahr, dass Schweißflecken entstehen auch geringer. Das Gleiche gilt bei Kleidern und Röcken. Bei formalen Anlässen ist es besser, helle Etuikleider zu tragen, die aus leichten Materialien gefertigt sind. Achte beim Kauf darauf, dass die Arme weit ausgeschnitten sind. Wenn du nicht jeden Tag formal gekleidet ins Büro gehen musst, sind Plissee Röcke und Hemdblusenkleider eine gute Wahl. Generell gilt, je luftiger, desto besser.

Die richtige Farbauswahl

Einige Farben zeichnen Schweiß mehr ab, andere weniger. Deshalb gilt es Töne, wie Grau oder Hellblau an sehr heißen Tagen möglichst zu meiden. Perfekt sind helle und knallige Farben, denn sie reflektieren die Sonne und lassen dich viel wohler fühlen. Weiß ist besonders gut, weil es Schweißflecken fast ganz verschwinden lässt. Achte auf jeden Fall auch auf deine Deo Auswahl, denn egal bei welcher Farbe, kann es  passieren, dass sich unangenehme weiße oder auch gelbe Ränder abzeichnen. Neben unifarbenen Teilen kannst du auch Stücke mit kleinen Mustern tragen. Diese lenken nämlich von Flecken aller Art ab.

Die richtigen Stoffe

Mit das Wichtigste im Sommer, sind die Stoffe, die du trägst. Minderwertige Fasern, wie Polyester, eignen sich nicht gut, denn sie sind kaum atmungsaktiv. Besser sind Naturfasern wie Leinen, Baumwolle, Seide und Viskose. Leinen werden aus den Stängeln der Flachspflanze gewonnen und haben den Vorteil, dass sie viel Flüssigkeit aufnehmen, aber auch abgeben können. Das heißt, Schweiß kann schnell verdunsten. Dadurch klebt Leinenstoff auch nicht und fühlt sich gut auf der Haut an. Auch leichte Baumwollstoffe eignen sich gut. Baumwolle ist die Basis der Textilherstellung und ist relativ luftdurchlässig. Seide wird aus den Kokons der Seidenraupe gewonnen. Ihr Vorteil: Sie schützt den Körper vor Kälte und Wärme, liegt leicht und sanft auf der Haut und fühlt sich einfach gut an. Der Nachteil liegt jedoch in dem Abzeichnen von Flecken jeder Art. Deswegen achte bei Seide auf weite Schnitte.

Stay cool!

Doch was ist zu tun, wenn man doch mal einen Schweißfleck entdeckt? Vor allem: keine Panik bekommen – das macht es nur noch schlimmer. Bei heißen Temperaturen schwitzt nun mal jeder. So lange man dabei nicht unangenehm riecht, ist es auch nicht unangenehm für deine Kollegen. Ein paar last-minute tricks sind ansonsten: Papiertücher zum Trocknen, ein Föhn auf kalter Stufe oder ein Miniventilator. Sie beugen das Schwitzen nicht nur vor, sondern können es auch abschwächen. Weitere Helferlein können Achselpads und Feuchttücher sein, mit denen du dich zwischendurch erfrischen kannst.

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